Neues Recht, neue Frist: Nicht gerecht wäre es jedenfalls, wenn ein alleinstehender Mieter genauso viel Müllgebühren bezahlen müsste wie eine siebenköpfige Wohngemeinschaft.

Nicht jedoch dazu, stets auf die billigsten Angebote, zum Beispiel bei der Energie, bei der Gebäudereinigung oder beim Abschluss von Versicherungs-, Wartungs- oder Gerätemietverträgen zurückzugreifen.

Sonstiges Ergibt sich für den Mieter aus der Heizkostenabrechnung ein Guthaben, kann er die monatliche Vorauszahlung angemessenen kürzen. Soweit die Kosten der Versorgung mit Wärme oder Warmwasser entgegen den Vorschriften dieser Verordnung nicht verbrauchsabhängig abgerechnet werden, hat der Nutzer das Recht, bei der nicht verbrauchsabhängigen Abrechnung der Kosten den auf ihn entfallenden Anteil um 15 vom Hundert zu kürzen.

Soweit nicht eichrechtliche Bestimmungen zur Anwendung kommen, dürfen nur solche Ausstattungen zur Verbrauchserfassung verwendet werden, hinsichtlich derer sachverständige Stellen bestätigt haben, daß sie den anerkannten Regeln der Technik entsprechen oder daß ihre Eignung auf andere Weise nachgewiesen wurde.

Wie werden die Gesamtkosten verteilt? Wie werden die Nebenkosten abgerechnet? Will der Gebäudeeigentümer die Ausstattung zur Verbrauchserfassung mieten oder durch eine andere Art der Gebrauchsüberlassung beschaffen, so hat er dies den Nutzern vorher unter Angabe der dadurch entstehenden Kosten mitzuteilen; die Maßnahme ist unzulässig, wenn die Mehrheit der Nutzer innerhalb eines Monats nach Zugang der Mitteilung widerspricht. Wird der Verbrauch der von einer Anlage im Sinne des § 1 Absatz 1 versorgten Nutzer nicht mit gleichen Ausstattungen erfaßt, so sind zunächst durch Vorerfassung vom Gesamtverbrauch die Anteile der Gruppen von Nutzern zu erfassen, deren Verbrauch mit gleichen Ausstattungen erfaßt wird.

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Spätestens zwölf Monate nach Ende eines Abrechnungszeitraums muss ein Vermieter die Heizkosten abgerechnet haben. Steigen die Betriebskosten nachweislich oder liegt der Verbrauch regelmäßig über der veranschlagten Menge, kann die monatliche Abschlagszahlung erhöht werden. Steigende Energiekosten treiben Heizkosten in die Höhe. Stimmt die Betriebskostenabrechnung, muss sie anschließend auch ausgeglichen werden, also eventuelle Nachzahlungen müssen an den Vermieter überwiesen werden. Trotz Bruttomietvertrag wird den Mietern eine Nachzahlung präsentiert. Übernimmt er bestimmte Arbeiten selbst, zum Beispiel Hausreinigung oder Gartenpflege, kann er dafür den Betrag in Höhe des tatsächlichen Aufwands ansetzen. Überschreitet die von der Verbrauchsermittlung nach Absatz 1 betroffene Wohn- oder Nutzfläche oder der umbaute Raum 25 vom Hundert der für die Kostenverteilung maßgeblichen gesamten Wohn- oder Nutzfläche oder des maßgeblichen gesamten umbauten Raumes, sind die Kosten ausschließlich nach den nach § 7 Absatz 1 Satz 2 und § 8 Absatz 1 für die Verteilung der übrigen Kosten zugrunde zu legenden Maßstäben zu verteilen.

 
Zu den Heizkosten gehören natürlich die Kosten des verbrauchten Brennstoffs und dessen Lieferung, ferner die Kosten des Betriebsstroms, der Bedienung, Überwachung und Pflege der Heizungsanlage, die Kosten der regelmäßigen Überprüfung und ggf.

Höhere Heizkosten darf der Vermieter anteilig auf den Mieter umlegen, wenn eine Heizkostenpauschale vereinbart ist und sich der Vermieter die Umlegung der höheren Heizkosten im Mietvertrag vorbehalten hat. Im Zweifel fragen Mieter nach, welche Betriebskosten zur Miete hinzu kommen, und lassen sich die Antwort vom Vermieter schriftlich geben. Leer stehende Wohnungen werden vor der Umlage nicht abgezogen, sondern die jeweilige Wohnungsfläche auf die übrigen Mieter verteilt. Maßgeblich ist dabei stets die abgelaufene Periode. Mehrere Häuser werden zusammen abgerechnet, obwohl zum Beispiel eine unterschiedliche Anzahl von Mülltonnen zur Verfügung steht Was die Heizkosten betrifft, so gilt – unabhängig vom Mietvertrag – immer die Heizkostenverordnung, sobald zwei oder mehr Wohnungen von einer Heizungsanlage versorgt und verbrauchsabhängig abgerechnet werden. Mein Vermieter hat in der Betriebskostenabrechnung 2002 die Heizkosten nach der Wohnfläche umgelegt. Mein Vermieter hat uns auch nie eine Nebenkostenabrechnung gemacht. Mietverträge (zum Beispiel für Antennenanlagen), Verträge mit Wärmelieferanten, Wartungs- oder Reinigungsfirmen sind zu teuer. Muss bei einem Mieterwechsel eine Zwischenablesung durchgeführt werden, dürfen die Kosten hierfür nicht auf den Mieter abgewälzt werden. Nach dem Gesetz ist der Vermieter seit 1 9 2001 verpflichtet, innerhalb eines Jahres nach Abschluss der Abrechnungsperiode dem Mieter eine Betriebskostenabrechnung zu erteilen, andernfalls riskiert er, evtl. Nach dem Zugang hat der Mieter ein weiteres Jahr Zeit zu reklamieren. Nachzahlungsansprüche zu verlieren. Warme Heizkosten sind dementsprechend die Heizkosten hinsichtlich Heizung und Warmwasser. Was gehört zu den Heizkosten? Weitere Kosten gehören nicht dazu. Welche Kosten zählen zu den Heizkosten? Welche Vereinbarungen stehen im Mietvertrag? Wird die Wärmeversorgung komplett einer gewerblichen Fremdfirma überlassen (bekannt als „Drittbetreibermodell“ oder „Contracting“) können die in der Regel deutlich höheren Heizkosten gemäß neuer Gerichtsurteile nicht automatisch in voller Höhe auf die Mieter abgewälzt werden.


Wie schon beim Warmwasser gehören dazu nicht nur die Kosten des verbrauchten Wassers selbst, sondern auch die Zählermiete, Eichkosten sowie die Kosten für den Betriebsstrom und die Wartung von Wasseraufbereitungs- und Hebeanlagen (falls diese nicht schon bei der Warmwasserversorgung berechnet wurden.
Zu den Kosten der Wärmelieferung gehören das Entgelt für die Wärmelieferung und die Kosten des Betriebs der zugehörigen Hausanlagen entsprechend Absatz Von den Kosten des Betriebs der zentralen Warmwasserversorgungsanlage sind mindestens 50 vom Hundert, höchstens 70 vom Hundert nach dem erfaßten Warmwasserverbrauch, die übrigen Kosten nach der Wohn- oder Nutzfläche zu verteilen.
Werden zwei oder mehr Wohnungen von einer Heizanlage versorgt, müssen die Kosten verbrauchsabhängig abgerechnet werden. Wie die Miete müssen auch die Betriebskosten monatlich bezahlt werden. Wie muss die Abrechnung aussehen?
Niedrige oder sehr niedrige Heizkostenvorauszahlungen dürfen in einem Mietvertrag nicht vereinbart werden, wenn der Vermieter dem Mieter die Angemessenheit dieser Vorauszahlungen zusichert oder die Vorauszahlungen bewusst zu niedrig bemisst, um die tatsächliche Miethöhe zu verschleiern und den Mieter zu einem Vertragsschluss zu bewegen. Nur diese Kosten dürfen auf die Mieter umgelegt werden.
Zu den Kosten der Warmwasserlieferung gehören das Entgelt für die Lieferung des Warmwassers und die Kosten des Betriebs der zugehörigen Hausanlagen entsprechend § 7 Absatz Ist die zentrale Anlage zur Versorgung mit Wärme mit der zentralen Warmwasserversorgungsanlage verbunden, so sind die einheitlich entstandenen Kosten des Betriebs aufzuteilen.
Wer glaubt, dass mit seiner Abrechnung etwas nicht stimmt, zum Beispiel weil plötzlich ganz neue Kostenarten dazugekommen oder andere auf einmal viel teuerer geworden sind, sollte sich auf jeden Fall die Rechnungskopien schicken und vom Mieterverein prüfen lassen! Werden die Kosten nicht vollständig nach dem Verhältnis der erfaßten Anteile am Gesamtverbrauch aufgeteilt, sind die übrigen Kosten der Versorgung mit Wärme nach der Wohn- oder Nutzfläche oder nach dem umbauten Raum auf die einzelnen Nutzergruppen zu verteilen; es kann auch die Wohn- oder Nutzfläche oder der umbaute Raum der beheizten Räume zugrunde gelegt werden, die übrigen Kosten der Versorgung mit Warmwasser nach der Wohn- oder Nutzfläche auf die einzelnen Nutzergruppen zu verteilen.
Nur selten geschieht dies in Form einer fest vereinbarten Pauschale, durch die rückwirkend alle Nebenkosten abgegolten sind. Persönliche Zahlungsverpflichtungen des Vermieters wie Bankgebühren, Zinsen oder die Rechtsschutzversicherung werden den Mietern untergejubelt. Rechnet der Vermieter die Heizkosten nicht verbrauchsabhängig ab, kann der Mieter die auf ihn entfallenden Heizkosten um 15 % kürzen.
Zu den Kosten des Betriebs der zentralen Heizungsanlage einschließlich der Abgasanlage gehören die Kosten der verbrauchten Brennstoffe und ihrer Lieferung, die Kosten des Betriebsstromes, die Kosten der Bedienung, Überwachung und Pflege der Anlage, der regelmäßigen Prüfung ihrer Betriebsbereitschaft und Betriebssicherheit einschließlich der Einstellung durch einen Fachmann, der Reinigung der Anlage und des Betriebsraumes, die Kosten der Messungen nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz, die Kosten der Anmietung oder anderer Arten der Gebrauchsüberlassung einer Ausstattung zur Verbrauchserfassung sowie die Kosten der Verwendung einer Ausstattung zur Verbrauchserfassung einschließlich der Kosten der Berechnung und Aufteilung.
Wenn sich die Heizkosten ermäßigen, ist eine Heizkostenpauschale vom Zeitpunkt der Ermäßigung an entsprechend herabzusetzen. Wenn Vermieter und Mieter keinen Umlagemaßstab vereinbart haben, hat die Umlage nach dem Flächenmaßstab zu erfolgen. Wer aber im Jahr weniger verbraucht, kann auch pro Monat weniger bezahlen. Wer an der Abrechnung zweifelt, darf die Originalrechnungen beim Vermieter einsehen.
Rechnet der Vermieter Heizkosten nicht verbrauchsabhängig ab, kann der Mieter von den auf ihn entfallenden Heizkosten 15 Prozent abziehen. Schornsteinfeger, Verbrauchserfassung, Betriebsstrom, Wartung und Pflege, Umlageschlüssel, beheizte Fläche der Wohnung, der gemessene Verbrauch, die geleistete Vorauszahlung, die fällige Rück- oder Nachzahlung. September 1989 beginnen; rechtsgeschäftliche Bestimmungen über eine frühere Anwendung dieser Vorschriften bleiben unberührt. September 1989 mit Einrichtungen zur Messung der Wassermenge ermittelt, gilt die Anforderung des § 5 Absatz 1 Satz 1 als erfüllt.


Welche Versicherungen gelten als Heizkosten? Wenn Du also jetzt noch keine Abrechnung für 2003 oder früher hast und Dein Vermieter keinen Grund dafür genannt hat, könntest Du jetzt Pech haben. Wenn hier keiner der in der Heizkostenverordnung ausdrücklich genannten Ausnahmetatbestände vorliegt, kann bei einem Verstoß gegen die Pflicht zur verbrauchsabhängigen Abrechnung der Heizkosten der Mieter einen Abzug von 15 Prozent bei seinen Heizkosten vornehmen. Wenn jemand die Immobilie überhaupt nicht nutzen kann, zahlt er gar keine Miete und keine Heizkosten.

Sie kann auch in Kilowattstunden nach der Formel Q = 2,0 x V x (t(tief)w - 10)errechnet werden. Sind die Heizkostenverteiler abgelesen und hat der Mieter das Ableseprotokoll unterschrieben, kann er später, wenn er die Abrechnung erhält, nicht einen Ablesefehler reklamieren. Sind die Kosten der Abrechnungsfirma nahezu halb so hoch wie die eigentlichen Heizkosten der Zentralheizung, entsprechen diese Betriebskosten nicht dem Gebot der Wirtschaftlichkeit. Sind Nachzahlungen für Heizkosten fällig, ist der Vermieter verpflichtet dem Mieter auf Wunsch Kopien der Originalrechnungen zu geben. So muss aus jeder Abrechnung klar hervorgehen, um welchen Abrechnungszeitraum es sich handelt, welche Kostenarten berechnet werden, welche Gesamtbeträge hierfür angefallen sind, welcher Verteilerschlüssel jeweils angewendet wird und welche Kosten am Ende für den einzelnen Mieter entstehen.