Der Mieter braucht erstens den Mietvertrag, um abzuklären, ob die in Rechnung gestellten Kosten vertraglich vereinbart sind. Der Mieter hat auch nach Ablauf der Frist ein Recht auf eine korrekte Abrechnung. Der Mieter hat das Recht, alle entsprechenden Kostenbelege einzusehen. Der Mieter hat einen Anspruch darauf, die Unterlagen der Nebenkostenabrechnung beim Vermieter einzusehen. Der Mieter muß diesbezüglich erkennen können, dass der Vermieter lediglich die gesetzlich zulässigen Kostenarten (siehe oben) auf ihn umgelegt hat. Der Mieter muss in die Lage versetzt werden, den Anspruch des Vermieters gedanklich und rechnerisch nachzuprüfen. Der Mieter muss nur die Nebenkosten zahlen, die ausdrücklich im Mietvertrag festgelegt wurden und zur Wohnung und der gemeinschaftsanlage gehören. Der Mieter trägt die Nebenkosten. Der Paragraph 315 BGB wird erwähnt in Bezug auf Abrechnungzeiträume.

Der Paragraph Nebenkosten bezieht sich hauptsächlich auf die Inhalte. Der Vermieter braucht die Nebenkostenabrechnung nicht zu unterschreiben; es muss nur eindeutig sein, dass die Nebenkostenabrechnung vom Vermieter oder von dessen Bevollmächtigten stammt. Der Vermieter darf die Abschläge so gering wie möglich halten. Der Vermieter darf nur Kosten abrechnen, die bei einer ordnungsgemäßen Geschäftsführung gerechtfertigt wären. Der Vermieter darf solche Kosten seinen Mietern anteilig in Rechnung stellen. Der Vermieter darf zur Erläuterung nicht auf die Einzelbelege verweisen, da diese nur zur Kontrolle dienen.

 

Bei allen 17 Kostenarten handelt es sich definitionsgemäß ausschließlich um laufende beziehungsweise wiederkehrende Kosten. Bei den Heizkosten regelt die Heizkostenverordnung die Verteilungsfrage. Bei den kalten Kosten unterscheidet man 17 verschiedene. Bei den übrigen Nebenkostenarten ist der Wortlaut des Mietvertrages entscheidend. Bei der Abrechnung wird unterschieden zwischen so genannten warmen und kalten Nebenkosten. Bei der Abrechnungsfrist handelt es sich um eine Ausschlussfrist. Bei der Antenne können Betriebs-, Strom- und Wartungskosten auf die Mieter umgelegt werden.

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Der Vermieter hat eine verspätete Geltendmachung dann nicht zu vertreten, wenn er beispielsweise auf grund verspäteter Abrechnungen der Lieferanten (Stadtwerke, Straßenreinigung etc ) zu einer früheren Abrechnung nicht in der Lage war. Der Vermieter ist aber nicht verpflichtet, die Nebenkostenvorauszahlungen so zu berechnen, dass sie in etwa kostendeckend sind und also keine bedeutenden Nachzahlungen anfallen. Der Vermieter ist nicht verpflichtet, zwischendurch abzurechnen. Der Vermieter ist nur dann verpflichtet, Vorauszahlungen für die Nebenkosten zu leisten, wenn dies ausdrücklich im Mietvertrag vereinbart ist. der Vermieter ist verpflichtet, innerhalb eines Jahres nach Abschluss der Abrechnungsperiode dem Mieter eine Nebenkostenabrechnung zu erteilen, andernfalls riskiert er, seine Nachzahlungsansprüche zu verlieren.

Der Vermieter kann aber auch andere Abrechnungsperioden wählen, etwa vom 1 Juli bis 30 Juni. Der Vermieter kann dies nicht unter Hinweis auf den Datenschutz verweigern. Der Vermieter muss aber genau angeben, für welche Kostenart er Geld verlangt. Der Vermieter muss alle angefallenen Nebenkosten in der Nebenkostenabrechung auflisten.

 

Vorsicht: Während die Mieten in den Großstädten stabil bleiben oder sogar fallen, steigen die Nebenkosten kontinuierlich an. Während man unter Nebenkosten ganz allgemein die Beträge versteht, die zusätzlich zur Grundmiete anfallen können, sind Nebenkosten ausschließlich solche Kosten, die dem Vermieter beim laufenden Betrieb des Hauses entstehen. Wann darf der Vermieter Erhöhungen der Nebenkosten anteilig auf den Mieter umlegen? Wann hat der Mieter die Nebenkosten zu tragen? Waren die Kosten höher, als die Vorauszahlungen, muss der Mieter nachzahlen.
Hat der Mieter die Abrechnung erst einmal akzeptiert, sind nach gängiger Rechtssprechung keine Nachträge mehr möglich. Hat der Mieter die Abrechnung zwöf Monate nach Ablauf des Abrechnungszeitraums noch nicht bekommen, beginnt die Ausschlussfrist. Hat der Mieter zuviel vorausgezahlt, kann er sein Guthaben einklagen und verlangen, dass die Vorauszahlungen angepasst werden. Hat der Vermieter nur über wenige Wohnungen abzurechnen, so kann durchaus verlangt werden, dass er bei den jeweiligen Kostengruppen angibt, auf welchen Rechnungen oder Gebührenbescheiden die Forderung beruht. Zum anderen können Mieter und Vermieter auch die Zahlung einer festen Pauschale vereinbaren. Zum Beispiel der Hausmeister. Zum Beispiel der örtliche Mieterverein. zum Beispiel die Verteilung der Kabelgebühren nach Wohnungsanzahl, der Müllgebühren nach Personen im Haushalt, das Kaltwasser nach Verbrauch und die Grundsteuer nach Wohnfläche. Zum Beispiel Kosten für Schwimmbad und Sauna im Haus. Zum Beispiel nach Wohnfläche, nach der Anzahl der Wohneinheiten im Haus, nach der Zahl der Personen in den Haushalten und/oder nach dem individuellen Verbrauch, sofern entsprechende Messgeräte oder Zähler vorhanden sind. Zunächst der dickste Brocken: zur Info: Zur Zahlung kann der Mietvertrag zum einen eine monatliche Vorauszahlung auf die künftig entstehenden Nebenkosten vorschreiben. Zusätzlich benötigt er die Vorjahresabrechnung, um zu sehen, ob es bei der einen oder anderen Kostenposition einen völlig unplausiblen Preissprung gegeben hat. Solche Kosten sind von Gesetzes wegen im Mietzins enthalten und dürfen nicht separat verrechnet werden. Solche nicht zu vertretenden Verspätungen können ihre Ursache zum Beispiel darin haben, dass Versorgungsunternehmen ihre Abrechnungen erst nach Ablauf der Rechnungsperiode erstellt haben, so dass die Frist nicht mehr eingehalten werden kann. Sollte die Vermieterin/ der Vermieter sechs Monate nach Ablauf der Abrechnungsperiode die Nebenkosten immer noch nicht abgerechnet haben, kann man die Vermieterseite schriftlich auffordern, die Nebenkostenabrechnung innerhalb von 3 bis 4 Wochen vorzunehmen. Sollte die Vermieterin/der Vermieter dieser Aufforderung nicht nachkommen, kann dann die Mieterin/der Mieter bis zum Erhalt der Nebenkostenabrechnung die monatlichen Nebenkostenvorauszahlungen zurück behalten.
Zu den Nebenkosten zählen: Zu den Heizkosten gehören natürlich die Kosten des verbrauchten Brennstoffs und dessen Lieferung, ferner die Kosten des Betriebsstroms, der Bedienung, Überwachung und Pflege der Heizungsanlage, die Kosten der regelmäßigen Überprüfung und gegebenenfalls Einstellung der Anlage, die Kosten der Reinigung von Anlage und Heizraum, der Abgasmessung in der Heizungsanlage sowie Schornsteinfegerkosten (sofern diese nicht als Extra-Nebenkosten aufgeführt sind! Zu den Pflegekosten zählt auch, wenn einzelne Pflanzen und Gehölze oder eine Rasenfläche erneuert werden müssen, nicht aber wenn der Garten komplett neu angelegt wird. Zu unverständlich und verworren sind oft die aufgelisteten Positionen. Zuerst die Frage, wer ist dafür eigentlich zuständig? Zuerst ist sie mit der Abrechnung des Vorjahres zu vergleichen. Zuerst muß geklärt werden, ob die Vermieterin/der Vermieter berechtigt ist, die Nebenkosten gesondert abzurechnen.

Somit mußte der Mieter die Nachforderung also nicht bezahlen. Sonstige Nebenkosten Anrechenbare sonstige Nebenkosten müssen ausdrücklich im Mietvertrag aufgeführt sein. sonstige Nebenkosten. Sonstige Kosten: Soweit die Warmwasserkosten nicht nach Verbrauch umgelegt werden können, da keine Zähler vorhanden sind, sind diese ausschließlich nach dem Wohnflächenverhältnis und nicht etwa nach der Anzahl der Personen umzulegen, es sei denn, es wurde im Mietvertrag ausdrücklich etwas anderes vereinbart.

Zwar ist der Vermieter aus Kostengründen nicht verpflichtet, jedem Mieter sämtliche Rechnungen, zum Beispiel von den Stadtwerken, von Heizöllieferanten, Versicherungen oder Wartungsfirmen beizulegen. Zwingend muss eine Abrechnung enthalten: Zwölf Monate nach Ende der Abrechnungsperiode muss der Vermieter seinem Mieter die Nebenkostenabrechnung zugeschickt haben.

Hat der Vermieter tatsächlich nur die Kosten abgerechnet, die darin enthalten sind? Hat der Vermieter trotzt zurückgegangener Kosten die monatliche Pauschale nicht gekürzt, dürfen die Mieter auch ohne das Einverständnis des Vermieters die Monatsabschläge in angemessener Weise anpassen. Hat er sich etwa bei einer Handwerkerrechnung verrechnet heißt es in der Regel: Hätte eine Abrechnung einen so hohen Nachzahlungsbetrag ergeben, musst man sich doch sehr wundern, dass bis jetzt die fehlende Nachzahlung nicht aufgefallen ist.

Insgesamt etwa 17 verschiedene Nebenkosten einschließlich der Heizkosten können auf die Mietparteien umgelegt werden. Lastenaufzuges Laufende öffentliche Lasten des Grundstücks Hierzu zählen insbesondere die Grundsteuer. laufende öffentliche Lasten, zum Beispiel Grundsteuer Kosten der Wasserversorgung und Kosten der Entwässerung Aufzugskosten Straßenreinigung, Müllabfuhr Hausreinigung und Ungezieferbekämpfung Gartenpflege Hausbeleuchtung Schornsteinreinigung Sach- und Haftpflichtversicherung Hauswartkosten Antennen und Kabelfernsehkosten Kosten der maschinellen Wascheinrichtung sonstige Nebenkosten (zum Beispiel Kosten für Schwimmbad/Sauna/andere Gemeinschaftseinrichtungen, Prüfung der Feuerlöscher, Treppenhausheizung bei Etagenheizung). Laufzeit der Verjährung: Laut § 259 BGB muss die Abrechnung eine geordnete, leicht verständliche Zusammenstellung aller Einnahmen und Ausgaben enthalten.
Die Zusendung oder Aushändigung der Belege kann der Mieter aber nicht verlangen. Dies alles wenn nichts anderes im GEWERBEMietvertrag vereinbart ist. Dies bedeutet, daß 30 bis 50 % der Heizkosten und Warmwasserkosten nach dem Wohnflächenverhältnis und der Rest, das heißt 50 bis 70 % nach dem gemessenen Verbrauch umzulegen sind. Dies beinhaltet die Kosten für die laufende Säuberung der von den Bewohnern gemeinsam benutzten Gebäudeteile wie Zugänge, Flure, Treppen, Keller, Fahrstuhl und so weiter Einmalige Kosten für Ungezieferbekämpfungsaktionen, für Reinigungsarbeiten im Zusammenhang mit Baumaßnahmen oder die Beseitigung von Schmiererein sind nicht umlegbar. Dies entschied das AG in Düren. Dies gelte unabhängig von der Vereinbarung von Vorauszahlungen, da diese nach dem Willen der Parteien nicht prinzipiell den voraussichtlichen Abrechnungsbetrag erreichen sollen.


Die Angabe und Erläuterung des zugrunde gelegten Verteilerschlüssels. Die Auflistung der Kosten muss nachvollziehbar und übersichtlich sein und den vorgegebenen Kriterien entsprechen. Die Belegeinsichtnahme muß die Vermieterin/der Vermieter der Mieterseite am Ort der Wohnung ermöglichen. Die Beleuchtung einer Tiefgarage darf hingegen nur auf die Garagenmieter umgelegt werden. Die Berechnung der auf Sie entfallenden Nebenkostenanteile. die Berechnung des Kostenanteils des Mieters Praxishinweis: Die besagt, dass von den Gesamtkosten jeweils mindestens 50 und höchstens 70 Prozent nach dem erfassten Verbrauch abgerechnet werden müssen. Die Nebenkosten von Müllkompressoren, Müllschluckern und Müllmengenerfassungsgeräten wurden dagegen neu in den Katalog aufgenommen. Die Nebenkostenabrechnung beziehungsweise Nebenkostenabrechnung ist eines der konfliktträchtigsten Themen im Mietrecht. Die Nebenkostenabrechnung in einem gemischt genutzten Gebäude muss die auf den Wohnraum entfallenden Kosten von den übrigen Kosten trennen. Die Nebenkostenabrechnung ist der Streitpunkt Nummer eins bei Mietfragen.
Die restlichen 30 Prozent werden als Festkostenanteil auf die Hausbewohner nach Wohnungsgröße verteilt. Die Richter aus Hamm weisen in ihrer Urteilsbegründung zunächst darauf hin, dass der Mieter grundsätzlich aus den mit dem Vermieter getroffenen vertraglichen Vereinbarungen den sich aus der Nebenkostenabrechnung ergebenden Betrag in voller Höhe schuldet. Die Richter spielen den Fall für den Mieter durch: Die schriftliche Abrechnung muss unter anderem enthalten: Die Stromkosten für die Beleuchtung des Außenbereichs und der von den Bewohnern gemeinsam benutzten Gebäudeteile. Die typischen Abrechnungsperioden sind mittlerweile die Kalenderjahre, laufen also vom 11 bis 31 12 Spätestens 12 Monate nach Ende der Abrechnungsperiode muss der Mieter seine Abrechnung erhalten haben. Die Umlage der Heiz- und Warmwasserkosten ist vergleichsweise einfach, weil per Heizkostenverordnung festgelegt. Die Verjährungsfrist beträgt 4 JAhre und beginnt erst, wenn die Nebenkosten in Rechnung gestellt werden. Die Verteilung der Heiz- und Warmwasserkosten ist durch eine spezielle gesetzliche Regelung festgelegt. Die vom Mieter zu tragenden Nebenkosten müssen eindeutig und unmissverständlich genannt werden. Die warmen Nebenkosten umfassen dabei die Heiz- und Warmwasserkosten. Die Zusammenstellung der gesamten Nebenkosten.